Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)

Zahlreiche Waldgebiete weiter gesperrt

25.01.2018

Auch in der Woche nach Friederike bleibt es in den Wäldern lebensgefährlich.

Sturmschaden am Viadukt Wanderweg nahe der Plattform am Viadukt
Sturmschaden am Viadukt Wanderweg nahe der Plattform am Viadukt

In Gelsenkirchen ist ein Waldarbeiter bei Aufräumarbeiten tödlich verletzt worden und in einem forstbehördlich bis Ende des Monats gesperrten Wald bei Hamm hat sich eine Spaziergängerin schwere Verletzungen zugezogen.
„Friederike hat in den Wäldern gefährliche Verhältnisse verursacht. Unsere Waldsperrungen sind kein Spaß, sondern bitterer Ernst. Wer in die gesperrten Wälder geht, begibt sich und die Rettungskräfte leichtfertig in Gefahr. Für aktuell gesperrte Waldflächen gilt: Auf jeden Fall draußen bleiben!“, betont Andreas Wiebe, Leiter von Wald und Holz NRW.

Gefährlich kann es auch da werden, wo auf den ersten Blick alles in Ordnung scheint. Kronenteile und Äste können auch nachträglich aus den Baumkronen auf den Weg krachen. Und Bäume, die nach dem Sturm schräg stehen, können bei Windstille der Länge nach umkippen. Die Baumkrone schlägt dann plötzlich meterweit vom Wurzelteller entfernt auf den Boden auf.

Forstleute arbeiten mit Hochdruck daran, Wege frei zu räumen und Schäden zu beseitigen. In den Hauptschadens-gebieten werden sich diese extrem anspruchsvollen Arbeiten aber über Wochen und Monate ziehen. Dafür sollten wir alle Verständnis haben.

Die Gemeinde appelliert daher an alle Spaziergänger, Waldbesucher und auch Hundebesitzer, auf gewohnte Touren in den Eggewäldern vorerst zu verzichten, Waldsperrungen unbedingt zu beachten und Anweisungen von Forstleuten zu ihrer eigenen Sicherheit unbedingt Folge leisten.

Eine Übersicht über die gesperrten Waldflächen in NRW gibt's unter www.wald.nrw.de/sturm

Gemeinde Altenbeken
Bahnhofstraße 5a
33184 Altenbeken

Telefon 05255 1200-0
Telefax 05255 1200-33
E-Mail nfltnbknd