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Informationen zur Coronavirus-Pandemie

(Abb. Land NRW) 
(Abb. Land NRW)

Jeder Einzelne kann durch angepasstes und vorausschauendes Handeln dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und zu verlangsamen. Wir brauchen die Zeit, um unser Gesundheitssystem nicht an seine Grenzen zu bringen. Ärzte, Pfleger und Klinikpersonal leisten unter schwierigen Bedingungen hervorragende Arbeit. Unterstützen wir sie gemeinsam darin.

 

Halten Sie sich unbedingt an das Kontaktverbot. Achten Sie jederzeit bei erforderlichen Einkäufen in den Geschäften, in Arztpraxen, bei Banken oder der Arbeit konsequent auf Abstand und Hygiene. Vermeiden Sie Ansammlungen von Menschen, drinnen wie draußen. Sie zeigen damit Respekt und Verantwortung.

Aktuelles

27.03.2020 - Grün-Annahmestelle unter Auflagen wieder geöffnet

Die Annahme von Grünabfällen ist ab Samstag, 28.03.2020 unter Auflagen wieder geöffnet. 

Wie in jedem Frühjahr sind Grundstücksbesitzer derzeit mit Gartenarbeiten beschäftigt. Wegen der Coronakrise war die Gemeinde gezwungen, die Annahmestelle für Grünabfälle am Bauhof in Buke zunächst zu schließen. Die derzeit getroffen Maßnahmen auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus verlangen uns als Gesellschaft und jedem Einzelnen von uns sehr viel ab. Aber sie sind unerlässlich. Gleichwohl haben wir Verständnis dafür, dass Gartenbesitzer Ihre Grünabfälle wie gewohnt abgeben wollen. Wir haben uns deshalb entschieden, die Annahmestelle am Bauhof ab Samstag, 28.03.2020 zu den gewohnten Zeiten zu öffnen.

Solange aber die kontaktreduzierenden Maßnahmen andauern, bleiben Sie bitte während der Wartezeiten unbedingt in Ihrem Auto. Und auch während der Abgabe selbst sind die vorgegebenen Mindestabstände von 1,50 Meter einzuhalten. Schützen Sie sich und andere!

27.03.2020 - Ideen für Zuhause

Durch die aktuelle Corona- Krise erleben viele Familien eine ganz neue Herausforderung im Alltag. Schulen und Kindergärten sind geschlossen, kulturelle Angebote und Treffen mit Familienangehörigen und Freunden sind nun nicht mehr möglich. Dies ist eine große und noch nie dagewesene Herausforderung für Sie als Eltern.

Aus diesem Grund haben sich die Erzieherinnen des Familienzentrums “ Eggenest Buke“ ein Konzept überlegt, wie Sie als Familie die nun gemeinsame Zeit mit Ihren Kindern gestalten könnten.
Ab 30. März stellen wir Ihnen hier täglich neue Angebote aus den Bereichen Leckeres - Gebasteltes - Bewegungsspiele - Experimente vor, die Sie kinderleicht in Ihren Alltag integrieren können. Viel Spaß und bleiben Sie gesund!

23.03.2020 - Weitreichendes Kontaktverbot beschlossen

Am 23.03.2020 sind in Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung ein weitreichendes individuelles Kontaktverbot sowie weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie in Kraft getreten. Danach sind Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Ausgenommen sind Verwandte in gerader Linie, Ehegatten und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen und zwingend notwendige Zusammenkünfte aus beruflichen sowie betreuungsrelevanten Gründen. Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig.

Die entsprechende Verordnung der Landesregierung finden Sie hier.

23.03.2020 - Neuregelung zur Kinderbetreuung

Ab 23.03.2020 hat jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in einer Kinderbetreuungseinrichtung, wenn dies nicht anderweitig organisiert werden kann. Auch eine Wochenendbetreuung wird ab dem 23.03.2020 sichergestellt.

Das Informationsschreiben des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen für Sie zum Download

Weitere Informationen für betroffene Eltern finden Sie hier.

19.03.2020 - Rathaus für Besucher geschlossen

Rathaus für Besucher geschlossen

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen bzw. zu verlangsamen, bleibt das Rathaus Altenbeken ab Donnerstag (19.03.2020) bis auf Weiteres für Besucher geschlossen.

Sie erreichen uns selbstverständlich weiter telefonisch, per E-Mail und Post. Nach vorheriger Vereinbarung sind dringende persönliche Vorsprachen im Rathaus möglich. Die Kontaktdaten der Ihnen bekannten Ansprechpartner finden Sie hier.

Wenn Sie nicht genau wissen, wer Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen kann, wenden Sie sich telefonisch an die Zentrale (05255-1200-0) oder per E-Mail an nfltnbknd, um einen Termin zu vereinbaren. 

Wir hoffen auf Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch die nächste Zeit.

Coronahilfe Altenbeken

Vermittlungsdienst Coronahilfe Altenbeken

Die Gemeinde bietet seit Montag, 23.03.2020 einen Vermittlungsdienst von Hilfsangeboten an.

Unser Angebot:

  • Ansprechpartner für hilfebedürftige Personen (Bitte rufen Sie uns an, wenn Sie Hilfe und Unterstützung beim Einkaufen oder anderen Besorgungen benötigen.)
  • Vermittler für Personen, die Hilfe anbieten wollen (Bitte rufen Sie uns an, wenn Sie ein Hilfsangebot haben)
  • Gesprächspartner für Menschen, die Jemanden zum Reden brauchen (Bitte rufen Sie uns an, wenn Sie allein leben, derzeit auf Besuche verzichten müssen, Sie Ihre Sorgen und Ängste vielleicht einfach mal mit Jemandem teilen möchten. Gerade jetzt, wo wir einander nicht persönlich begegnen können, wollen wir am Telefon gute Zuhörer sein und so einander helfen.)

Sie erreichen uns montags bis freitags in der Zeit von 7:30 bis 16:00 Uhr unter folgenden Telefonnummern: 05255 - 99930 bzw. 0157 – 34508434.

Wir freuen uns wirklich sehr auf Ihre Anrufe. Nutzen wir die Chance für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Für Viele ist es zwar schwer vorstellbar, aber es gibt Menschen, die wenig oder gar nicht im Internet unterwegs sind und oft sind es gerade diejenigen, die jetzt unsere Hilfe und Fürsorge brauchen.

Deshalb bitten wir Sie: Informieren Sie infrage kommende Personen darüber, dass wir Hilfsangebote vermitteln. Drucken Sie das nachfolgende Infoblatt aus und verteilen Sie es dort in den Briefkästen, wo Sie hilfebedürftige Menschen vermuten. 
Auch wir werden eine große Verteilungsaktion starten.

Alles Gute und bleiben Sie gesund.

Zeit für Solidarität und Nachbarschaftshilfe

Die aktuelle Situation rund um die Corona-Virus-Pandemie hat einschränkende Maßnahmen im öffentlichen Leben zur Folge. Geschlossene Schulen und Kindergärten, Besuchsverbote in Krankenhäusern und Seniorenheimen, Theater, Kinos und Museen - all das ist notwendig und geboten. Die wichtige Reduzierung sozialer Kontakte sollte aber nicht dazu führen, einander gänzlich aus den Augen zu verlieren. Wir sind als Freunde oder Nachbarn aufgerufen, den Blick über die eigene Betroffenheit hinaus zu richten und uns insbesondere mit denen solidarisch zu zeigen, die in diesen Zeiten als besonders gefährdet gelten.

Allgemeinverfügungen der Gemeinde Altenbeken

Der Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 22. März 2020 die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSch VO) erlassen, die nach Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Nordrhein-Westfalen (GV.NRW, S. 178) am 23.03.2020 in Kraft getreten ist.
Aus diesem Grund wird die von der Gemeinde Altenbeken als örtlicher Ordnungsbehörde erlassene „Allgemeinverfügung zum Zwecke der Verhinderung der Ausbreitung der Atemwegserkrankung „Covid-19“ durch den Corona-Viruserreger SARS-CoV-2“, bekanntgemacht im Amtsblatt Nr. 5 vom 18.03.2020, aufgehoben.

Erlasse der NRW-Landesregierung

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen vom 22.03.2020

Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot und weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie beschlossen, das am Montag (23.03.2020) in Kraft tritt. Danach sind Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt, ausgenommen sind Verwandte in erster Linie, Ehegatten und Lebenspartner, in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen sowie zwingend notwendige berufliche oder betreuungsrelevante Zusammenkünfte. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Die zuständigen Behörden sind gehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro festzusetzen. 
Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Mensen, Kantinen und anderen gastronomischen Einrichtungen ist untersagt. Die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf ist zulässig, wenn die zum Schutz vor Infektionen erforderlichen Abstände eingehalten werden. Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt. Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt.Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familien- und Freundeskreis.

Die entsprechende Verordnung der Landesregierung finden Sie hier.

Soziale Kontakte reduzieren - Fortschreibung B vom 17.03.2020

In Ergänzung zu den bereits angeordneten Maßnahmen sind Kneipen und Cafés sowie sämtliche Spiel- und Bolzplätze zu schließen. Dies sei unumgänglich, weil längst nicht alle Menschen verstanden hätten, dass sämtliche sozialen Kontakte unbedingt zu vermeiden seien. Einzustellen ist jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen. Zudem müssen alle Speisegaststätten und Restaurants in NRW ab sofort um 15 Uhr geschlossen werden. Übernachtungsangebote in Hotels und Pensionen sind nur zu ausschließlich nicht touristischen Zwecken weiterhin zuzulassen. Zugleich wird für wichtige Angebote des täglichen Bedarfs die Öffnung an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr gestattet. Hierzu zählen beispielsweise Geschäfte des Einzelhandels für Lebensmittel und Apotheken. Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt.

Den entsprechend fortgeschriebenen Erlass der Landesregierung finden Sie hier.

Soziale Kontakte reduzieren - Fortschreibung A vom 17.03.2020

Bereits ab 16.03.2020 müssen alle so genannten „Amüsierbetriebe“ wie zum Beispiel Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen schließen. Eine gleiche Regelung ergeht für Prostitutionsbetriebe.
Ab Dienstag (17.03.2020) ist dann auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt. Ebenso ab Dienstag sind Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet.
Der Zutritt zu Einrichtungshäusern und Einkaufszentren, „Shopping-Malls“ oder „Factory-outlets“ soll nur zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt sein – nicht zuletzt auch um zu vermeiden, dass sich Schülerinnen und Schüler nach den Schulschließungen ab Montag hier in größeren Gruppen versammeln. Die Schließungen und Auflagen sollen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von den Eigentumsverhältnissen gelten.

Damit die Versorgung mit Lebensmitteln, Bargeld, Bekleidung, Medikamenten und Dingen des täglichen Bedarfs sichergestellt ist, bleiben, Banken, Einzelhandelsbetriebe, insbesondere für Lebens- und Futtermittel, Apotheken und Drogerien geöffnet. Bibliotheken, Restaurants, Gaststätten und Hotels sollen in ihrem Betrieb an strenge Auflagen gebunden werden, die eine Verbreitung des Corona-Virus verhindern.

Die Regelungen sollen zunächst bis zum 19. April 2020 gelten, analog zu den bereits am Freitag verfügten Schließungen von Schulen und Kindertageseinrichtungen. Danach soll auf der Grundlage einer aktuellen Lage-Einschätzung des Robert-Koch-Instituts über das weitere Vorgehen entschieden werden.

Den entsprechenden Erlass der Landesregierung finden Sie hier

Soziale Kontakte reduzieren - Erlass vom 15.03.2020

Wichtigstes Ziel derzeit ist, die Verbreitung des Virus möglichst zu verlangsamen und Zeit zu gewinnen, um Medikamente und Impfstoffe produzieren zu können. Das Robert-Koch-Institut rät deshalb dringend, soziale Kontakte einzuschränken. Dafür ist ein gesamtgesellschaftliches, solidarisches Umdenken erforderlich. Jeder Einzelne kann mit überlegtem Handeln einen wichtigen Beitrag leisten.

  • Absage aller nicht notwendigen Veranstaltungen (hier finden Sie den Erlass des Ministeriums)
  • Einschränkungen für Besuche in Pflegeheimen (hier finden Sie den Erlass des Ministeriums)
  • Besuchseinschränkungen für Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe, in denen besonders schutzbedürftige Personen leben
    Das Sozialamt des Kreises Paderborn als Heimaufsicht hat eine entsprechende Allgemeinverfügung auf den Weg gebracht. Danach sind Besuche ab sofort auf das Notwendigste zu beschränken. Jede Bewohnerin, jeder Bewohner darf maximal von einer Person pro Tag besucht werden. Besuche dürfen nur noch auf dem Zimmer, nicht mehr in Gemeinschaftsräumen stattfinden.
    (hier finden Sie die Allgemeinverfügung des Kreissozialamtes Paderborn)

Den entsprechenden Erlass der Landesregierung finden Sie hier

Unterricht in allen Schulen bis zu den Osterferien ausgesetzt

Das Landeskabinett hat am 13.03.2020 die Entscheidung getroffen, den Unterrichtsbetrieb an den Schulen in Nordrhein-Westfalen im ganzen Land ab einschließlich Montag, dem 16. März 2020, vorerst bis zum Ende der Osterferien am 19. April 2020 einzustellen.

Das bedeutet, dass bereits am Montag der Unterricht in den Schulen ruht. Für Schülerinnen und Schüler in der dualen Ausbildung sowie in Praktika beschränkt sich die Maßnahme auf den Ausfall des Unterrichts.

ÜBERGANGSREGELUNG: Damit Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher. Die Einzelheiten regelt die Schulleitung.

Für Lehrerinnen und Lehrer gilt, dass am Montag (16.03.) und Dienstag (17.03.) eine Anwesenheit in der Schule erforderlich ist, um im Kollegium die notwendigen Absprachen zu treffen. Einzelheiten regelt die Schulleitung auf der Grundlage ihres Weisungsrechts (§ 59 Abs. 1 Satz 2 SchulG).

Not-Betreuungsangebot
Die Einstellung des Schulbetriebes darf nicht dazu führen, dass Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen arbeiten, wegen der Betreuung ihrer Kinder im Dienst ausfallen. Zu diesen Berufsgruppen gehören zum Beispiel medizinisches und pflegerisches Personal sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und Justizbehörden. Deshalb muss in den Schulen während der gesamten Zeit des Unterrichtsausfalls ein entsprechendes Betreuungsangebot vorbereitet werden. Hiervon werden insbesondere die Kinder in den Klassen 1 bis 6 erfasst.

Den entsprechenden Erlass der Landesregierung finden Sie hier

Kinderbetreuungsangebote ausgesetzt

Zur Eindämmung des Corona-Virus in Nordrhein-Westfalen wird vorübergehend die Betreuung bei den Kitas und der Tagespflege verändert: 

Alle Erzieherinnen und Tagespflegepersonen werden am Montag (16.3.2020)  arbeiten. Alle Kindertages-einrichtungen, Heilpädagogischen Einrichtungen und Kindertagespflegestellen bleiben zunächst grundsätzlich geöffnet. Aber es dürfen nur noch die Kinder kommen, deren Eltern in einem Job arbeiten, der in der aktuellen Situation zwingend ausgeübt werden muss. Für alle anderen Kinder gilt ein Betretungsverbot.

Die Eltern sind verpflichtet, ihre Aufgabe zur Erziehung der Kinder wahrzunehmen. Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder die Kindertagesbetreuungsangebote nicht nutzen. Die Kinder sollten aber nicht von Personen betreut werden, die nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts als besonders gefährdet gelten, insbesondere gehören hierzu Vorerkrankte und Lebensältere. Zum Betretungsverbot wird es für Kinder, deren Eltern nachweisen, dass sie in kritischen Infrastrukturen arbeiten, Ausnahmen geben, z. B.

  • für Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und weiteres Personal, das notwendig ist, um intensivpflichtige Menschen zu behandeln,
  • für Eltern, die in Bereichen der öffentlichen Ordnung oder anderer wichtiger Infrastruktur arbeiten.

Den entsprechenden Erlass der Landesregierung finden Sie  hier.

Information des NRW-Familienministeriums zur Umsetzung des Erlasses vom 14.03.2010

Wichtige Informationen zum Betretungsverbot für Träger, Personal und Eltern finden Sie hier

Für das Betretungsverbot gibt es Ausnahmeregeln. Das Kreisjugendamt hat für Betreuungspersonen und Eltern eine Checkliste zusammengestellt, mit der geprüft werden kann, für wen die Ausnahmeregeln greifen.

Weitere Informationen

Zentrale Anlaufstelle für Corona-Verdachtsfälle in Paderborn

12.03.2020
Um Hausarztpraxen und Krankenhäuser wirksam zu entlasten, richtet der Kreis Paderborn in Zusammenarbeit mit der Stadt Paderborn und der Kassenärztlichen Vereinigung eine Anlaufstelle für Corona-Verdachtsfälle ein, die ab Montag, 16.03.2020 ihre Arbeit aufnimmt.

Wer sollte sich testen lassen?
Getestet wird nur bei begründeten Verdachtsfällen. Nach der Empfehlung des Robert Koch-Instituts ist der Verdacht auf eine mögliche Coronavireninfektion (COVID-19) dann begründet, wenn

  • Personen Kontakt hatten mit einem nachweislich Infizierten und Symptome wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder Fieber jeder Schwere haben oder sich irgendwie krank fühlen.
  • Personen aus vom RKI festgelegten Risikogebieten kommen und grippeähnliche Symptome wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen oder Fieber jeder Schwere haben.

In diesen Fällen sollte ein Test gemacht werden, also eine diagnostische Abklärung erfolgen.

Kann jeder die Anlaufstelle besuchen?
Nein! In der Anlaufstelle für Corona-Verdachtsfälle wird nur getestet, wer vom Hausarzt eine Bescheinigung und vom Gesundheitsamt einen Termin bekommen hat.

Wie wird auf Coronavirus getestet?
Die Ärztin oder der Arzt entnimmt eine Probe aus den oberen oder tieferen Atemwegen. Zum Beispiel aus dem Nasen-, Hals oder Rachenbereich. Die Proben werden anschließend an ein Labor geschickt, das mit einem speziellen Verfahren überprüft, ob der Patient sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hat.

Was sind die Vorteile der neuen Anlaufstelle für Corona-Verdachtsfälle?
Hausarztpraxen und Krankenhäuser werden wirksam entlastet. Hausärzte müssen keine Hausbesuche mehr machen. Möglicherweise infizierte Menschen stecken andere nicht im Wartebereich an.

Da davon auszugehen ist, dass die Verdachtsfälle zunehmen, erlaubt eine solche Anlaufstelle eine effiziente Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsamt, Arztpraxen und medizinischen Einrichtungen. Das ist gut für die Betroffene selbst, die schnell Gewissheit haben, und für das Gesundheitsamt, das die Testergebnisse schnellstmöglich bekommt, um alle erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Ausbruchsgeschehens ergreifen zu können.

Der Kreis Paderborn hat sich bewusst derzeit gegen einen „Drive-in“ entschieden. In der Anlaufstelle für Corona-Verdachtsfälle nimmt ein Arzt den Abstrich und klärt im Gespräch mit dem Patienten seine Symptome ab, um gegebenenfalls auch medizinische Behandlung einzuleiten.

Wer begründet die Sorge hat, sich mit Coronaviren infiziert zu haben, sollte sich telefonisch an seinen Hausarzt oder das Kreisgesundheitsamt wenden, Tel. 05251 308-3333. An Wochenenden kann ein Arzt über den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117 erreicht werden.

Der Kreis Paderborn hat in Zusammenarbeit mit dem telefonischen Service Center der Stadt Paderborn ein Bürgertelefon unter der Telefonnummer 05251 88 122979 geschaltet. Bürgerinnen und Bürger erreichen das Infotelefon montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr für häufige Fragen und Antworten zum Corona-Geschehen. Das Bürgertelefon bietet keine medizinische Beratung an.

Das Gesundheitsamt hat ein Infotelefon Infektionsschutz geschaltet: Unter der 05251 308-3333 können Verdachtsfälle auf eine Corona-Virus-Infektion gemeldet werden, erreichbar montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr. An den Wochenenden kann ein Arzt über den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117 erreicht werden.

Informations- und Serviceangebot des Landes NRW

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen weitet das Informations- und Serviceangebot mit Informationen rund um das Corona-Virus nochmals aus. Das Corona-Bürgertelefon der Landesregierung beantwortet im ServiceCenter der Landesregierung ab sofort von 7.00 bis 20.00 Uhr Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern. Die Hotline ist zu erreichen unter der Telefonnummer 0211 9119 1001.
Fragen können auch unter corona@nrw.de per Mail gestellt werden.

Schützen - Erkennen - Handeln

Schützen

  • Vermeiden Sie Berührungen, wenn Sie andere Menschen begrüßen.
  • Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand von Anderen und drehen Sie sich weg.
  • Niesen Sie in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das Sie danach umgehend entsorgen.
  • Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich, mindestens 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife.
  • Verwenden Sie kein gemeinschaftlich genutztes Stück Seife.
  • Fassen Sie mit ungewaschenen Händen nicht an Mund, Augen oder Nase.

Erkennen

Erste Krankheitszeichen sind Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber. 

Einige Betroffene leiden zudem an Durchfall. 

Bei einem schweren Verlauf können Atemprobleme oder eine Lungenentzündung eintreten. 

Nach einer Ansteckung können Krankheitssymptome bis zu 14 Tage später auftreten.

Handeln

Haben Sie sich in einem Gebiet aufgehalten, in dem bereits Erkrankungsfälle mit dem neuartigen Coronavirus aufgetreten sind? Sollten innerhalb von 14 Tagen die oben beschriebenen Krankheitszeichen auftreten, vermeiden Sie unnötige Kontakte zu weiteren Personen und bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause. 

Kontaktieren Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt per Telefon und besprechen Sie das weitere Vorgehen
bevor Sie in die Praxis gehen. 

Hatten Sie Kontakt zu einer Person mit einer solchen Erkrankung?
Wenden Sie sich an Ihr zuständiges 
Gesundheitsamt.

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Viadukt Wanderweg
Naturerbe Wanderwelt
 

Gemeinde Altenbeken
Bahnhofstraße 5a
33184 Altenbeken

Telefon 05255 1200-0
Telefax 05255 1200-33
E-Mail nfltnbknd

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