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Neues Schulangebot in Altenbeken

26.01.2017

Neues Schulangebot in Altenbeken

Kolping-Schulwerk startet 2018 mit Privatschule

Haben den Schulstandort Altenbeken fest im Blick: (v. l.) Bürgermeister Hans Jürgen Wessels, Julia Knese-Paschert, Ulrich Woischner (beide Kolping-Schulwerk) und Schulamtsleiter Manuel Tegethoff.
Haben den Schulstandort Altenbeken fest im Blick: (v. l.) Bürgermeister Hans Jürgen Wessels, Julia Knese-Paschert, Ulrich Woischner (beide Kolping-Schulwerk) und Schulamtsleiter Manuel Tegethoff.

Altenbekens Schullandschaft gerät in Bewegung. Mal wieder, möchte man meinen und doch liegt sehr viel begründete Hoffnung im Raum, als Bürgermeister Hans Jürgen Wessels und Kolping-Schulwerks-Geschäftsführer Ulrich Woischner ihre Pläne vorstellen. Nachdem noch vor wenigen Monaten mit der Aufgabe des Gesamtschul-Teilstandortes das endgültige Aus für einen weiterführenden Schulzweig in der Gemeinde besiegelt schien, blicken die beiden Herren sehr optimistisch in die Zukunft. Und das scheint nicht abwegig zu sein, sind die Hürden, an denen Altenbeken zuletzt noch scheiterte, bei den aktuellen Überlegungen weitaus niedriger. Doch der Reihe nach.

Über vier Jahrzehnte lang gab’s in Altenbeken eine weiterführende Schule. Im Sommer 2016 wurde nicht nur die langjährige Hauptschule aufgelöst, auch der Teilstandort der Gesamtschule Bad Driburg-Altenbeken wurde trotz großem Engagement von Eltern, Lehrern, Politik und Verwaltung seitens des Schulträgers (Bad Driburg) aufgegeben. Gescheitert letztendlich an den starren Regeln notwendiger Schülerzahlen. „Es galt und gilt: Aus eigener Kraft schaffen wir im Sek. I-Bereich zuverlässig eine schwache Zweizügigkeit. In einigen Jahren reicht‘s, in anderen reicht‘s nicht“, so Bürgermeister Hans Jürgen Wessels. „Für eine öffentliche Schule ist das zu wenig, es fehlt einfach die notwendige Flexibilität“.

Trotz der Rückschläge wurde seitens der Verwaltung weiter das Ziel verfolgt, eine weiterführende Schule in Altenbeken zu etablieren. Und hier kam das Kolping-Schulwerk ins Spiel, einer Tochter des Kolping-Bildungswerks. Insgesamt 21 Gesellschaften betreibt das Kolping Bildungswerk, eine ist das Schulwerk mit rund 110 Lehrkräften und 1.700 Schülern. „Der Schulstandort ist fantastisch“, schwärmt Schulwerks-Geschäftsführer Ulrich Woischner. „Räumlichkeiten und Ausstattung bieten ideale Voraussetzungen zum Lernen“. Woischner möchte eine Schule in freier Trägerschaft mit besonderer Akzentuierung schaffen. Hier böten sich die Themen Natur und Landschaft, Musik oder Bahn an. Vor allem aber stünde das soziale Lernen im Vordergrund, wofür kleinere Schulen besser geeignet seien.

Ersatzschulen, so die offizielle Bezeichnung, bieten dieselben Schulformen sowie die gleichen Unterrichtsinhalte wie öffentliche Schulen an und sind berechtigt, nach eigenen Lehr- und Erziehungsmethoden zu arbeiten, die den öffentlichen Schulen gleichwertig sind. Das alles Entscheidende aber ist, das private Ersatzschulen keine Mindest-Schülerzahlen brauchen. Soll heißen, selbst Jahrgänge mit nur einer Klasse sind für die geplante Schule kein K.O.-Kriterium. Welche Schulform in Altenbeken angeboten wird, hängt letztlich vom Elternwillen ab. Denkbar wäre eine Real- oder Gesamtschule. Den Zeitplan beschreiben Wessels und Woischner so: zunächst wird eine Elternbefragung durchgeführt, dann das pädagogische Konzept erarbeitet und die erforderlichen Anträge gestellt. Zum Schuljahr 2018/19 könnte die Schule dann mit mehreren Jahrgängen (eventuell Klassen 5-8) an den Start gehen. Neben Schülern aus der Gemeinde rechnen Wessels und Woischner auch mit Schülern aus Nachbarkommunen, die mit großen Systemen nicht klarkommen. Kleinere Schulen böten einfach den Vorteil individueller Förderung.

Keine Sorgen müssen sich Eltern um etwaige Schulkosten machen. Obwohl man Privatschulen häufig mit von Eltern zu zahlendem „Schulgeld“ in Verbindung bringt, ist der Besuch der geplanten Ersatzschule in Altenbeken für Eltern kostenfrei. Auch die Schülerfahrkosten werden übernommen.

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