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Umgestaltung des Mühlenpatts

29.10.2020

Im Ortsteil Schwaney wird der historische Mühlenpatt neu gestaltet

Bauamtsmitarbeiter Uwe Schrader (li.) erläutert Bürgermeister Hans Jürgen Wessels die nächsten Arbeitsschritte
Bauamtsmitarbeiter Uwe Schrader (li.) erläutert Bürgermeister Hans Jürgen Wessels die nächsten Arbeitsschritte

Eigentlich sollte die Umgestaltung des Mühlenpatts in Schwaney pünktlich zur 1050-Jahr-Feier fertig sein. Dann kam Corona und nicht nur die Feierlichkeiten zum Ortsjubiläum selbst fielen weitestgehend aus, auch der Baubeginn am Mühlenpatt verzögerte sich. Jetzt aber sind die Arbeiten in vollem Gange. Bürgermeister Hans Jürgen Wessels und Projektleiter Uwe Schrader vom Bauamt der Gemeinde machten sich vor Ort ein Bild vom Baufortschritt des Fußweges zwischen Ortsmitte und Schützenhalle. Der Mühlenpatt erhält in seinem gesamten Verlauf eine wassergebundene Rollator- und rollstuhlgerechte Wegedecke. Die neue Formgebung des Weges einschließlich der zugehörigen Pflanzstreifen gehen auf die ehrenamtlichen Planungen der Schwaneyerin Kerstin Sale (Plant your Garden) zurück. Ausschließlich heimische (Beeren-)Sträucher und Stauden werden den Mühlenpatt schon bald zieren. Der insgesamt etwa 320 Meter lange Weg soll zukünftig noch beleuchtet werden. Zudem sollen Schautafeln auf die historischen Elemente der ehemaligen Nutzung am Mühlengraben hinweisen.

65 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben, genau 53.519,25 Euro übernehmen Bund und Land aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes", deren Ziel die Förderung ländlicher Räume ist. Die Arbeiten sollen voraussichtlich Ende November beendet sein.

Früher diente der Mühlenpatt dem Müller als Zugang zu den verschiedenen Flotwerken (Schütte). Die musste er bedienen, damit das Wasser des Ellerbachs und weiterer kleinerer Bachläufe der Mühle genug Wasser zum Antrieb des Mühlrades lieferten. Obwohl die Mühle längst stillgelegt wurde und auch der Mühlengraben nicht mehr vorhanden ist, blieb der Mühlenpatt weitestgehend erhalten.

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