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Ausbau der Kindertagesbetreuung in der Gemeinde

19.02.2021

Der Rat der Gemeinde Altenbeken hat in seiner jüngsten Sitzung den weiteren Ausbau der Kindertagesbetreuung in der Gemeinde beschlossen.

Nach Mitteilung der Verwaltung zeige sowohl die aktuelle Anmeldesituation in den kommunalen und kirchlichen Kindergärten als auch die mit dem Kreisjugendamt abgestimmte langfristige Entwicklung Bedarfe in der Kinder-betreuung in allen Altersgruppen auf. Im Gegensatz zu vergangenen Jahren bestünden jetzt auch Betreuungsbedarfe für Kinder mit Rechtsanspruch auf einen Platz in einer KITA.

In Altenbeken ist die Katholische Kindertageseinrichtungen Hochstift gGmbH bereit, am Standort Hl. Kreuz eine oder sogar zwei weitere Gruppen einzurichten. Der Rat beschloss einstimmig die Übernahme der Trägeranteile der Betriebskosten für zwei weitere Gruppen.

In Schwaney übersteigen die Anmeldungen zur Kinderbetreuung seit Jahren die verfügbaren Betreuungsplätze. Für das neue Kita-Jahr ab 1. August 2021 stehen dort 32 Kinder auf der Warteliste. Die Prognosen des Kreises zeigen bis zum Jahr 2023 einen leicht steigenden Bedarf im Vergleich zu den Anmeldezahlen 2021. Mittel- und langfristig wird damit gerechnet, dass die Anmeldezahlen aufgrund steigender Bedarfe im U3-Bereich und der Buchung von höchstmöglichen Betreuungszeiten steigen werden.

Aktuell werden in Schwaney in fünf Gruppen 104 Kinder betreut, wobei drei Gruppen im „Haupthaus“ und zwei weitere Gruppen im „Nebengebäude“ der Grundschule untergebracht sind. Die Situation mit den auseinanderliegenden Gebäuden ist nicht optimal und kann langfristig nur durch einen weiteren Kindergarten wesentlich verbessert werden. Hier würden dann die zwei Gruppen des Nebengebäudes und drei bis vier neue Gruppen zusammenfinden. 

Träger des neuen Kindergartens soll nach einstimmigem Ratsbeschluss die DRK-Jugendhilfe und Familienförderung in Lippe gGmbH werden. Bundesweit sind 1.440 Kindertageseinrichtungen in DRK-Trägerschaft, 21 in den Kreisen Paderborn und Lippe, unter anderem in Paderborn, Lichtenau, Bad Lippspringe, Büren und Detmold. Für das DRK, das über weitreichende Erfahrungen im Bereich Kinderbetreuung verfügt, hat sich eine klassische Ausrichtung der Kindertageseinrichtungen in Kombination mit speziellen Stärken und Bedürfnissen, die sich an Lage, Örtlichkeit und vorhanden Strukturen orientieren, bewährt. So gehören Familien- und Frühförderung, interkulturelle Bildung und Integration zum weitreichenden Programm.

Kurzfristig ist das DRK bereit, zum neuen Kindergartenjahr zwei dringend benötigte Übergangsgruppen (Container-lösungen) zu übernehmen. Bei der Vorbereitung spielt die zeitliche Komponente eine erhebliche Rolle. Während sich die Gemeinde um Pacht, Anschlüsse und Aufbau kümmert, muss ein Träger in knapp fünf Monaten eine Konzeption er-stellen, die Betriebserlaubnis für die Containergruppen und Fördermittel beantragen, die Einrichtung planen und umsetzen und natürlich auch das erforderliche Personal gewinnen.

Bürgermeister Matthias Möllers, Christina Böddeker und Jochen Bee freuen sich, dass ab Sommer 2021 hier zwei Kita-Gruppen in Wohncontainer betreut werden können
Bürgermeister Matthias Möllers, Christina Böddeker und Jochen Bee freuen sich, dass ab Sommer 2021 hier zwei Kita-Gruppen in Wohncontainer betreut werden können

„Ich freue mich sehr, dass wir zusammen mit einem erfahrenen Träger in Schwaney weitere Kindergartenplätze einrichten können“, so Altenbekens Bürgermeister Matthias Möllers. „Wir haben in den letzten Wochen mit Hochdruck an dem Thema gearbeitet, damit wir eine bestmögliche Versorgungsquote in allen Ortsteilen erreichen.“ Zusammen mit Christina Böddeker, Vorsitzende des Ausschusses für Bildung und Soziales und Schulamtsleiter Jochen Bee schaute sich der Rathauschef die Fläche hinter der Schwaneyer Sporthalle an, auf der ab Sommer die beiden Wohncontainer für die Übergangsgruppen stehen werden. „Wir sind den Flächeneigentümern sehr dankbar, dass sie der zeitweiligen Verpachtung der Flächen zugestimmt haben“, so Jochen Bee. Die Ausschussvorsitzende Böddeker zeigte sich ebenso erfreut wie erleichtert, dass es der Gemeindeverwaltung gelungen ist, so schnell eine Übergangslösung zu schaffen: „Es wäre sehr schade gewesen, wenn man über 30 Kindern eine Absage hätte erteilen müssen. Jetzt bekommen die Eltern bald Planungssicherheit.“ 

Der Rat beschloss auch die Übernahme der erforderlichen Trägeranteile für bis zu vier neue Kindergartengruppen in Schwaney. Zwei Trägeranteile werden bereits ab August 2021 für die Übergangsgruppen geleistet, die weiteren bei Errichtung eines neuen Kindergartens.

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