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Goldene Ehrennadel verliehen

05.10.2021

Mit Hugo Düsterhus, Silvia Neumann und Ludwig Schenk haben verdiente Persönlichkeiten der Gemeinde erstmals die goldene Ehrennadel erhalten.

Erstmals wurde die goldene Ehrennadel der Gemeinde verliehen: v. l. Marcus Heidebrecht, Hugo Düsterhus, Silvia Neumann, Bürgermeister Matthias Möllers, Ludwig Schenk und Christina Böddeker 
Erstmals wurde die goldene Ehrennadel der Gemeinde verliehen: v. l. Marcus Heidebrecht, Hugo Düsterhus, Silvia Neumann, Bürgermeister Matthias Möllers, Ludwig Schenk und Christina Böddeker

Die Geburtstagsfeier der Altenbekener Denkmal-Lokomotive bot den würdigen Rahmen für eine ganz besondere Veranstaltung: Zum ersten Mal in der Geschichte der Gemeinde wurde die goldene Ehrennadel an drei Personen verliehen, die sich in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht hatten.
Mit ihrem außergewöhnlichen ehrenamtlichen Engagement hätten Hugo Düsterhus, Silvia Neumann und Ludwig Schenk »sichtbare Spuren in der Gemeinde hinterlassen«, lobte Bürgermeister Matthias Möllers das Wirken der drei Geehrten.

Hugo Düsterhus
Marcus Heidebrecht, Vorsitzender des Kulturausschusses der Gemeinde, würdigte das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement von Hugo Düsterhus als Altenbekener Ortschronist. Eigentlich hätte dieser sich 2018 zurückziehen wollen. Da aber kein Nachfolger gefunden werden konnte, habe Hugo Düsterhus noch zwei Jahre weitergemacht. „Das verdient unseren Respekt noch einmal in besonderer Weise“, betonte Heidebrecht.

Als Chronist für den Ortsteil Altenbeken habe Hugo Düsterhus inhaltsreiche Jahres-Chroniken verfasst, die man auch Geschichtsbücher über Altenbeken nennen könnte, so der CDU-Ratsherr. Möglichst viele Bereiche des Alltagslebens würden in einer solchen Chronik berücksichtigt. „Da kommen Personen, Geschichten, Örtlichkeiten und sogar das Wetter vor“. Neben seiner Tätigkeit als Chronist sei Hugo Düsterhus auch Gründungsmitglied des Heimat- und Geschichtsvereins gewesen und bekleide seither Vorstandsposten. Der Verein verfolge das Ziel, Überliefertes und Neues sinnvoll zu vereinen, zu pflegen, weiterzuentwickeln, zu fördern und zu erhalten. Hugo Düsterhus sei es ein Herzensanliegen, das Altenbekener Platt für die Nachwelt zu erhalten. Hier geboren sei Hugo Düsterhus ein Altenbekener Urgestein. Enger könne die Bindung an den Ort nicht sein, ist sich Heidebrecht sicher und findet noch ein verbindendes Element. „Der zeitliche Abstand zwischen Ihrem Geburtstag im Jahr 1941 und der Indienststellung unser 44er-Dampflok beträgt nur zwei Wochen, Sie sind also fast Zwillinge“. Hugo Düsterhus habe der Heimat einen großen Dienst erwiesen, jetzt sei es Zeit dafür Danke zu sagen.

Silvia Neumann
Mit der nächsten Preisträgerin galt es eine junge Frau zu ehren, die sich schon seit vielen Jahren ehrenamtlich engagiert und im wahrsten Wortsinn andere Menschen bewegt. „Silvia Neumann ist eine aktive Gestalterin des Buker Dorflebens. Dabei verbindet sie alle Generationen und Interessensgruppen“, so Bürgermeister Matthias Möllers in seiner Laudatio. Es folgte eine Aufzählung beeindruckend vieler Aktivitäten der jungen Mutter. Einst selbst Mitglied der Funkengruppe ist Silvia Neumann seit mehr als 20 Jahren Tanztrainerin der „Rot-Gold-Garde“ Buke, die mittlerweile im TSV Buke integriert sei. Hier trainiert sie inzwischen vier Mädchen-Tanzgruppen auch außerhalb der Karnevalssession für zahlreiche Auftritte, gibt wöchentliche Fitnesskurse und ist zugleich Jugendwartin.

Neben ihren sportlichen Betätigungen engagiere sich Silvia Neumann auch im kirchlichen Bereich, so der Rathaus-Chef. So ziehe sich die Jugendarbeit wie ein roter Faden durch ihre Vita. „Seit 12 Jahren gehört Silvia Neumann zur Messdiener-Leiterrunde, plant Freizeitwochenenden der Kirchengemeinde, organisiert Kindergottesdienste, Sternsinger-Aktionen und begleitet Kommunionkinder in Buke. Dieses persönliche Engagement finde ich einfach beeindruckend“.

Ludwig Schenk
Christina Böddeker, Vorsitzende des Sozialausschusses der Gemeinde, würdigte in ihrer Laudatio das seit Jahrzehnten andauernde Wirken von Ludwig Schenk für die Gemeinde und vor allem für seinen Heimatort Schwaney. Schon Ende der 1980er Jahre machte er sich mit der Arbeit eines Ortschronisten vertraut, wurde 1991 in das Amt berufen und blieb dies zunächst für 13 Jahre. „Mit viel Herzblut und größter Sorgfalt hat Ludwig Schenk jedes Jahr Berichte und Bilder über sämtliche Veranstaltungen, politische Geschehnisse, Statistiken über Einwohnerzahlen, das Wetter, Platzierungen örtlicher Vereine, Wasserpreisentwicklungen, Todesanzeigen aber auch Gedichte und Anekdoten zusammengetragen“. Auch in den darauffolgenden Jahren sei er stets eingesprungen, wenn das Amt des Ortschronisten zwischenzeitlich nicht besetzt werden konnte.

Ludwigs Schenk zeichne sich durch seine besondere Hilfsbereitschaft aus, so die CDU-Ratsfrau. „Er half Vereinschroniken aufzuarbeiten oder Festschriften zu erstellen und verbrachte für die Recherchen unzählige Stunden in den Archiven in Paderborn und Münster. Allein drei Jahre arbeitete er an der Übertragung der alten Schwaneyer Chronik von der altdeutschen in unsere heutige lateinische Schrift“. Neben der Arbeit im Kirchenvorstand wirke er in der Heimat- und Vereinsgemeinschaft mit, habe das Amt des Pfarrchronisten übernommen und sich bei all dem nie in den Vordergrund gedrängt, so Böddeker. „Heute steht Ludwig Schenk zu Recht in der ersten Reihe“.

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