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Restaurierung des Lok-Denkmals

12.03.2021

Frischzellenkur für Altenbekens Güterzug-Dampflokomotive

Mit froher Botschaft war NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach im September letzten Jahres nach Altenbeken gekommen, im Gepäck hatte sie einen Förderbescheid in Höhe von 307.592 Euro aus dem Förderprogramm "Heimat-Zeugnis". Geld für die langersehnte und dringend notwendige Restaurierung der Altenbekener Dampflokomotive der Baureihe 044.

Die gesamte Oberfläche wurde mit Höchstwasserdruck gereinigt, bis zu 12 Farbschichten wurden partiell so abgetragen.
Die gesamte Oberfläche wurde mit Höchstwasserdruck gereinigt, bis zu 12 Farbschichten wurden partiell so abgetragen.

Seit einigen Monaten ist der Bereich rund um die Lok eingezäunt. Das Arbeitsgerüst hat ein wetterfestes Dach bekommen und an allen Seiten eine Plane. Dorothee Brück, verantwortliche Diplom-Restauratorin aus Paderborn, sieht die transparente Plane sinnbildlich für ihre Arbeit. Sie will die Restaurierungsarbeiten so anschaulich wie möglich machen für die Leute, die sich gern mal zu ihr an die Baustelle gesellen. In den Gesprächen hat sie gemerkt, wie sehr sich die Menschen hier mit dieser Lok und überhaupt mit der Bahn identifizieren. Das empfindet sie durchaus ähnlich, kennt und liebt sie die 044 doch schon seit Jahren. 

Dorothee Brück bekommt leuchtende Augen, wenn sie über ihre Arbeit spricht. Als Restauratorin sei es ihr wichtig, so viel wie möglich von der historischen Substanz der Bauteile zu erhalten. Natürlich werden alle schadhaften Bereiche auch fachgerecht repariert. Dafür nutzen sie und ihre Mitarbeiter Handwerkszeuge, Geräte und Maschinen aller Art, wenn’s für die Arbeit dienlich ist. Meter für Meter nimmt sie sich gründlich vor, schaut und prüft sorgsam, welche Technik als nächste zum Einsatz kommt. Einst bewegliche Teile sind inzwischen eingerostet oder so stark verrostet, dass bereits viel der historischen Substanz verloren gegangen ist. „Die Lok ist seit über vier Jahrzehnten quasi kaltgestellt. Das macht was mit dem Material“.

Einige historische Bauteile können teilerneuert und stabilisiert werden, andere müssen neu angefertigt werden. Bevor am Ende der farbgebende Decklack aufgetragen wird, bekommen neue und reparierte Bauteile einen vierschichtigen Korrosionsschutz. Das allerdings erst bei einer Tagestemperatur von 10 Grad und durchgehend frostfreien Nächten.

Dorothee Brück dokumentiert jeden Arbeitsschritt für die Denkmalbehörde. „Die Kamera ist mein ständiger Begleiter, alles soll so transparent wie möglich sein. Am Ende werde ich wohl einen dicken Ordner Dokumentationsmaterial übergeben und natürlich eine wunderschöne fachgerecht restaurierte Lokomotive“, lacht sie.

Dorothee Brück ist Restauratorin aus Leidenschaft. Wer sie erlebt weiß die Altenbekener 044 in den besten Händen.
Dorothee Brück ist Restauratorin aus Leidenschaft. Wer sie erlebt weiß die Altenbekener 044 in den besten Händen.
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