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25. September 2025

Klimaschutz lohnt sich - Altenbeken spart mit energetischen Sanierungen 1,8 Millionen Euro

Photovoltaik

Die Gemeinde Altenbeken setzt seit Jahren konsequent auf Klimaschutz und Energieeffizienz in ihren Gebäuden – mit spürbaren Erfolgen: Durch umfangreiche Sanierungen an Schulen, Sporthallen, Verwaltungsgebäuden und der Kläranlage konnten zwischen 2019 und 2025 Einsparungen von über 1,8 Millionen Euro erzielt werden.

Weniger Kosten, weniger CO₂

Die Investitionen in Höhe von rund 1,19 Millionen Euro wurden zu einem Großteil durch Förderprogramme von Land, Bund und EU finanziert. Dank Zuschüssen von insgesamt über 971.000 Euro lag der Eigenanteil der Gemeinde bei nur gut 221.000 Euro. Dem gegenüber stehen jährliche Einsparungen von rund 73.000 Euro bei Strom- und Heizkosten. Bereits nach wenigen Jahren amortisieren sich so die Maßnahmen – teilweise sogar deutlich schneller.

Auch die Umwelt profitiert: Über alle Standorte hinweg werden jährlich rund 323.500 Kilowattstunden Energie und mehr als 94 Tonnen CO₂ eingespart. Das entspricht dem Energieverbrauch von etwa 90 Einfamilienhäusern.

Beispiele aus den Ortsteilen

Grundschule Altenbeken: Erneuerung der Wärmeverteilung – Amortisation des Eigenanteils nach nur neun Monaten.

Grundschule Buke: Photovoltaikanlage mit Speicher – jährliche Einsparung von 2.170 Euro trotz gestiegenem Strombedarf.

Grundschule Schwaney: Neue PV-Anlage mit Speicher – jährliche Einsparung von rund 1.900 Euro.

Sporthalle Altenbeken: Energetische Ertüchtigung mit LED, Lüftungstechnik und Gebäudeautomation – rund 14.450 Euro weniger Energiekosten pro Jahr.

Kläranlage Altenbeken: PV-Anlage mit Speicher und moderner Stromverteilung – jährliche Einsparung 15.500 Euro, CO₂-Reduktion um 21,7 Tonnen.

Vorausschauend investieren

Bürgermeister Matthias Möllers betont:
„Unsere Strategie ist aufgegangen: Wir verbinden Klimaschutz mit Wirtschaftlichkeit und schaffen damit eine dauerhafte Entlastung für unseren Gemeindehaushalt. Das ist nachhaltige Kommunalpolitik mit klarer Wirkung.“

Alle Projekte wurden auf Grundlage einer umfassenden Analyse der gemeindlichen Gebäude geplant. Förderanträge wurden gezielt gestellt und erfolgreich bewilligt. Ein besonderer Dank gilt Ralf Niemann, der die Beantragung und Umsetzung maßgeblich begleitet hat.

Blick nach vorn

Auch künftig will die Gemeinde Altenbeken beim Klimaschutz vorangehen. Aktuell wird ein digitales LoRaWAN-Netz aufgebaut, um Energieverbräuche standortübergreifend erfassen zu können. Zudem wird die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge an Schulen, Rathaus und Bauhof ausgebaut, und auch die kommunale Fahrzeugflotte wird zunehmend elektrifiziert.

„Wir handeln vorausschauend – ökologisch, wirtschaftlich und technisch durchdacht“, so Möllers. „So stellen wir sicher, dass unsere Kommune auch künftig nachhaltig aufgestellt bleibt.“