28. Mai 2026
Begegnung zwischen Altenbeken und Großbeeren
Nach dem Mauerfall wurde die Gemeinde Altenbeken Partnergemeinde von Großbeeren in Brandenburg. Die Gemeinde im Landkreis Teltow-Fläming liegt nur wenige Autominuten südlich der Hauptstadt Berlin und gehört zum sogenannten „Speckgürtel“ der Metropole. In einer Zeit des gesellschaftlichen und politischen Umbruchs leistete Altenbeken damals wichtige „Starthilfe“ und legte damit den Grundstein für eine lebendige kommunale Verbindung zwischen Ost und West. Über viele Jahre hinweg bestand ein reger Austausch zwischen beiden Gemeinden, der jedoch im Laufe der Zeit zunehmend in den Hintergrund geriet.
Erst durch den Hinweis der Zeitzeugin Dr. Irene Pacholik wurde diese besondere Partnerschaft wieder ins Bewusstsein gerufen. Ihr Engagement gab den entscheidenden Impuls, die Verbindung zwischen Altenbeken und Großbeeren neu zu beleben und die gemeinsame Geschichte erneut aufzugreifen.
Im Rahmen eines Besuchs in Großbeeren trafen sich nun Bürgermeister Matthias Möllers aus Altenbeken und Bürgermeister Martin Wonneberger aus Großbeeren, um die alte Freundschaft wieder aufleben zu lassen und den Grundstein für eine zukünftige, intensivere Zusammenarbeit zu legen. Begleitet wurde Bürgermeister Möllers dabei von Anna Hall, die aufgrund ihrer Zuständigkeit für die Städtepartnerschaften in der Gemeinde Altenbeken ebenfalls zu dem Besuch eingeladen worden war.
Das Programm des Besuchs war vielfältig und bot zahlreiche Gelegenheiten für Austausch und Begegnung. Neben intensiven Gesprächen zwischen den kommunalen Vertretern stand auch die Besichtigung bedeutender Orte in Großbeeren auf dem Programm. Dazu gehörte unter anderem das Wahrzeichen der Gemeinde, der „Siegesturm“, der als historisch bedeutsamer Ort einen Einblick in die lokale Geschichte bot.
Ein weiterer Programmpunkt war die Führung durch das beeindruckend große Güterverkehrszentrum (GVZ) Großbeeren. Als einer der größten Containerumschlagsplätze Europas zählt das GVZ zu den bedeutendsten Logistikstandorten der Region und verdeutlicht die wirtschaftliche Dynamik, die die Gemeinde heute prägt.
Im Verlauf des Besuchs wurde nicht nur auf die Geschichte der Partnerschaft zurückgeblickt, sondern auch bewusst der Blick nach vorn gerichtet. Dabei zeigten sich viele Gemeinsamkeiten zwischen beiden Gemeinden – ebenso wie Unterschiede, die den Austausch umso bereichernder machen. Im Mittelpunkt stand dabei stets der Wunsch, die Verbindung künftig wieder stärker zu pflegen und den regelmäßigen Kontakt zwischen Altenbeken und Großbeeren auszubauen.
Zum Abschluss wurde deutlich, dass die Partnerschaft nicht nur ein historisches Kapitel ist, sondern wieder mit Leben gefüllt werden kann – getragen von persönlichem Engagement und gegenseitigem Interesse.
Sie waren damals ebenfalls in die Partnerschaft zwischen Altenbeken und Großbeeren involviert oder sogar selbst vor Ort in Großbeeren? Dann melden Sie sich gerne per Mail bei Anna Hall unter: anna.hall@altenbeken.de

