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11. März 2026

Nächster Schritt zu mehr Klimaschutz

PV-Anlage mit Energiespeicher am Schulzentrum Altenbeken erfolgreich in Betrieb

Die Gemeinde Altenbeken hat am Schulzentrum eine neue Photovoltaikanlage mit Stromspeicher und moderner Niederspannungshauptverteilung (NSHV) erfolgreich in Betrieb genommen. Die Anlage versorgt künftig die Gebäude der Grundschule sowie die angrenzende Sporthalle mit klimafreundlichem Solarstrom und stellt damit einen weiteren wichtigen Schritt der kommunalen Energiewende dar.

Die ersten Planungen für das Projekt begannen bereits im Jahr 2022. Damals war vorgesehen, das gesamte Schulzentrum mit Solarstrom zu versorgen. Entsprechend lag der erste Förderantrag aus dem Dezember 2023 noch in einer Größenordnung von über 300.000 Euro.

Im weiteren Verlauf zeigte sich jedoch, dass nach den Förderbedingungen des Programms progres.nrw nicht alle Gebäudeteile förderfähig sind. Insbesondere die private Realschule sowie das wirtschaftlich betriebene Eggebad konnten nicht in die Förderung einbezogen werden. Die Planung musste daher angepasst werden, sodass sich das Projekt künftig auf die Versorgung der Grundschule und der Sporthalle konzentriert. Im Zuge dieser Systemtrennung musste auch die NSHV angepasst und erneuert werden, sodass die Gebäude nun elektrisch getrennt voneinander versorgt werden können. Die Kosten für diesen Umbau konnten ebenfalls zu 90 Prozent über das Förderprogramm abgedeckt werden.

Der überarbeitete Förderantrag wurde im März 2025 eingereicht und bereits im Mai 2025 bewilligt. Die anschließende Ausschreibung erfolgte Anfang Juni 2025. Bereits im Oktober 2025 konnte die Anlage technisch in Betrieb genommen werden.
Da die Inbetriebnahme in die sonnenarme Winterzeit fiel, konnte der vollständige Betriebsversuch erst im März 2026 unter realistischen Bedingungen durchgeführt werden. Nach den ersten sonnigen Tagen zeigt sich ein sehr positives Ergebnis: Die Photovoltaikanlage kann zusammen mit dem installierten 72-kWh-Stromspeicher die Grundschule und die Sporthalle über weite Teile des Tages mit selbst erzeugtem Strom versorgen.

Die Projektkosten belaufen sich auf rund 196.000 Euro. Diese werden zu 90 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen über das Förderprogramm „progres.nrw – Klimaschutztechnik“ gefördert. Gegenüber den ursprünglich angesetzten Kosten konnte das Projekt damit deutlich günstiger umgesetzt werden. Die Maßnahme wurde somit nicht nur termingerecht realisiert, sondern blieb auch vollständig im vorgesehenen Budgetrahmen.

Auch wirtschaftlich erweist sich das Projekt als sinnvoll. Durch die konsequente Optimierung des Eigenverbrauchs und die damit verbundene Reduzierung des jährlichen Stromeinkaufs, ergibt sich eine Amortisationszeit für den kommunalen Eigenanteil sowie die Planungskosten von etwa fünf Jahren. Neben dem Beitrag zum Klimaschutz stärkt die Anlage damit auch langfristig die wirtschaftliche Stabilität der kommunalen Energiekosten.

„Mit der Umsetzung dieses Projektes konnten wir unsere bewährte Strategie erfolgreich fortsetzen, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit gemeinsam zu betrachten“, unterstrich Bürgermeister Matthias Möllers.