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Ehrenamt

Das Ehrenamt spielt eine entscheidende Rolle in der Gesellschaft und ist in nahezu allen Bereichen des öffentlichen Lebens präsent.

Ehrenamtliche leisten wertvolle Beiträge zur Kultur, Sozialarbeit, Freizeitgestaltung und im Sport. Die Vielfalt der Aufgaben, die sie übernehmen, spiegelt die Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens wider. Ehrenamtliches Engagement ist nicht nur für die Gesellschaft von Bedeutung, sondern auch für diejenigen, die sich engagieren. Es bietet eine Möglichkeit, sich aktiv einzubringen, etwas Sinnvolles zu tun und das Gemeinwohl zu fördern. Für viele Menschen ist das Ehrenamt eine Quelle der persönlichen Erfüllung und des Spaßes. Es kann als Ausgleich zum Berufsleben dienen, als Möglichkeit, nach der Schule Verantwortung zu übernehmen, oder als sinnvolle Beschäftigung im Ruhestand.

Allgemeine Informationen zum Ehrenamt

Führungszeugnis

Die Beantragung eines Führungszeugnisses ist für ehrenamtlich Tätige kostenfrei. Seit dem 1. Mai 2010 ist die Beantragung des erweiterten Führungszeugnisses für die Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Kinder- und Jugendbereich vorgeschrieben.
Für die Gebührenbefreiung ist ausschlaggebend, dass die Tätigkeit ohne Entlohnung, Vergütung oder Stundenlohn ausgeübt wird. Zudem muss die Bestätigung der gemeinnützigen Trägereinrichtung vorliegen, dass das erweiterte Führungszeugnis für eine ehrenamtliche Tätigkeit benötigt wird. Weitere Informationen über das Führungszeugnis für Ehrenamtliche sowie den Online-Antrag finden Sie hier.

Versicherungsschutz

Ehrenamtliche, die in Vereinen oder Organisationen arbeiten, werden in der Regel über die Versicherungen der jeweiligen Vereine unfall- und haftpflichtversichert. Weitere Informationen dazu gibt es auch auf der Internetseite des Landes NRW.

Steuerfreibetrag für Engagierte

Der Bundesrat hat 2007 das Gesetz zur weiteren Förderung des bürgerschaftlichen Engagements verabschiedet. Hiermit ergibt sich für bürgerschaftlich Engagierte die Möglichkeit eines Steuervorteils, da rückwirkend ab 1. Januar 2007 ein Freibetrag bei der Einkommenssteuererklärung eingeführt wurde. Dieser Freibetrag findet nur dann Anwendung, wenn für die ehrenamtliche Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung gezahlt wurde. 2013 wurden mit dem Gesetz zur Stärkung des Ehrenamts die steuerfreien Übungsleiter- (§ 3 Nr. 26 EStG) und Ehrenamtspauschalen auf 2400 Euro beziehungsweise 720 Euro angehoben.

Weitere Infos zum Thema „Ehrenamt und Steuern” gibt es hier Broschüre des NRW-Finanzministeriums Vereine & Steuern

Heimat-Förderung

Auf Initiative des NRW-Heimatministeriums wurden 2018 fünf Projekte zur Heimatförderung durch Ministerin Ina Scharrenbach (CDU) auf den Weg gebracht. Der Rat der Gemeinde Altenbeken beschloss im Februar Dezember 2018, einen Heimatpreis für die Gemeinde Altenbeken auszuloben. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert. Bewerben können sich Einzelpersonen, Vereine und Institutionen.

Neben dem Heimatpreis gehören außerdem noch der Heimat-Scheck, die Heimat-Werkstatt, der Heimat-Fond und das Heimat-Zeugnis zur den Heimat-Förderprogrammen

Der Heimatpreis 

In der Gemeinde Altenbeken wird seit 2020 der Heimatpreis für herausragendes ehrenamtliches Engagement vergeben.

Heimatpreis 2024

Heimat-Pres
Heimat-Pres

Auch in diesem Jahr würdigt die Gemeinde Altenbeken das herausragende ehrenamtliche Engagement von Vereinen oder Institutionen mit dem Heimatpreis. Bewerbungen und Vorschläge können vom 27.03.2024 bis zum 06.05.2024 bei der Gemeindeverwaltung eingereicht werden.

Für Rückfragen zum Heimatpreis steht Ihnen Phon Bee unter der Telefonnummer 05255 1200-32 oder per Mail phnbltnbknd zur Verfügung.

Heimatpreis 2023

(v. l.) Meinolf Klahold, Michael Lesniak, Max Schwarz und Elmar Rode (alle VGA Altenbeken), Mark Buschmeier, Rudolf Kersting (DLRG OG Altenbeken e.V.), Bürgermeister Matthias Möllers, Manuela Kosberger (kfd Schwaney), Christina Böddeker, Julia Boerger (kfd Schwaney), Michael Bendfeld (RGZV Buke), Kristin Wichert, Konrad Dommes (RGZV Buke), Frank Köhler (RGZV Buke) und Udo Waldhoff
(v. l.) Meinolf Klahold, Michael Lesniak, Max Schwarz und Elmar Rode (alle VGA Altenbeken), Mark Buschmeier, Rudolf Kersting (DLRG OG Altenbeken e.V.), Bürgermeister Matthias Möllers, Manuela Kosberger (kfd Schwaney), Christina Böddeker, Julia Boerger (kfd Schwaney), Michael Bendfeld (RGZV Buke), Kristin Wichert, Konrad Dommes (RGZV Buke), Frank Köhler (RGZV Buke) und Udo Waldhoff

3. Platz

In seiner Laudatio zur Verleihung des 3. Platzes des Heimat-Preises 2023 an den Rassegeflügelzuchtverein (RGZV) Buke und Umgebung e.V. lobte der Ortsheimatpfleger von Buke Herr Udo Waldhoff das langjährige Engagement des Vereins. Der RGZV wurde für seine nachhaltige Geflügelzucht und seinen Beitrag zur Naturverbundenheit in der Region ausgezeichnet. Die Laudatio betonte die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements und die Kontinuität in der Vereinsführung. Waldhoff lud zudem zur 27. Ortsgeflügelschau des RGZV am 11. und 12. November im Saal Bendfeld in Buke ein.

In ihrer Laudatio zur Verleihung des ebenfalls 3. Platzes an die Vereinsgemeinschaft Altenbeken (VGA) würdigte Frau Kristin Wichert, Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins Altenbeken, das herausragende ehrenamtliche Engagement der Vereinsgemeinschaft Altenbeken. Die VGA, bestehend aus 16 Vertretern der Altenbekener Vereine unter der Leitung von Herrn Elmar Rode, erhielt die Auszeichnung für ihre vorbildliche Koordination und die Förderung des Gemeinschaftssinns innerhalb der Gemeinde.
Dabei betonte Kristin Wichert besonders die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenhalt in der Gesellschaft. Sie hob die verschiedenen Aktivitäten der Vereinsgemeinschaft hervor, darunter die Organisation des Frühjahrsputzes, die Erstellung des VGA-Jahreskalenders und auch das aktuelle "Treffen der Generationen".

2. Platz

Als Laudator durfte Ratsmitglied und Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Soziales Herr Mark Buschmeier Herrn Rudolf Kersting mit dem 2. Platz des Heimat-Preises 2023 der Gemeinde Altenbeken für sein jahrzehntelanges Engagement für die DLRG OG Altenbeken e.V. ehren. Rudolf Kersting ist seit 1964 Mitglied der DLRG und seit 1968 im Besitz der Trainerlizenz. Er zählt als Mitbegründer der DLRG Ortsgruppe Altenbeken und
hat maßgeblich zur Schwimmausbildung vieler Altenbekener beigetragen. Auch im jugendlichen Alter von 78 Jahren ist Rudolf Kersting immer noch aktiv in der Schwimmausbildung tätig und vermittelt nicht nur motorische Fertigkeiten, sondern auch wichtige Werte wie Teamarbeit, Verantwortung und Hilfsbereitschaft. Die Gemeinde Altenbeken würdigt sein Lebenswerk und seinen überaus wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Wasser.

1. Platz

Ratsmitglied Christina Böddeker würdigte in ihrer Laudatio zum herausragenden 1. Platz des Heimat-Preises 2023 die vielfältigen Aktivitäten und das langjährige Engagement der kfd Schwaney. Sie hob hervor, wie die kfd Schwaney trotz Herausforderungen und Generationswechseln neue Wege gefunden hat, um die Gemeinschaft zu stärken. Die kfd Schwaney bietet sowohl traditionelle Aktivitäten als auch moderne Formen des Austauschs und der Information, was zu einer Steigerung der Mitgliederzahlen geführt hat. Besonders wurde das Engagement der kfd in Theater und Karneval betont, und wie sie Jahr für Jahr mit großem Einsatz den Frauenkarneval und Theateraufführungen in Schwaney gestalten. Die Laudatorin erinnerte sich an ihre eigenen Erfahrungen als Tanzmariechen und betonte die wertvolle Gemeinschaft, die in der kfd Schwaney erlebt und gelebt wird. Sie bedankte sich im Namen der Gemeinde Altenbeken für das herausragende ehrenamtliche Engagement der kfd Schwaney und gratulierte herzlich zu dieser tollen Auszeichnung.

Heimatpreis 2022

(v. l.) Marc Michalowitz, Bernhard Hoppe-Biermeyer, Christoph Heinemann, Martin Göke, Elmar Keuter, Sven Scharnhorst, Konrad Dommes, Dietmar Leineweber, Claudia Dommes, Bürgermeister Matthias Möllers und Sebastian Klösener
(v. l.) Marc Michalowitz, Bernhard Hoppe-Biermeyer, Christoph Heinemann, Martin Göke, Elmar Keuter, Sven Scharnhorst, Konrad Dommes, Dietmar Leineweber, Claudia Dommes, Bürgermeister Matthias Möllers und Sebastian Klösener

3. Platz

Martin Göke, Pfarrer i.R., betonte in seiner Laudatio die ausgezeichnete Jugendförderung und Nachwuchsgewinnung mit dem Bezug auf alte musikalische Traditionen des Fördervereins.
Der Förderverein 8. Husaren Buke e.V. unterstützt seit 25 Jahren den 1949 gegründeten damaligen Spielmannszug, heute: 8. Husaren Buke, bei der musikalischen Aus- und Weiterbildung sowie der Beschaffung von historischen Uniformen und Instrumenten.

2. Platz

Bernhard Hoppe-Biermeyer, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des Sportausschusses freute sich die Handballsportgemeinschaft Altenbeken/Buke e.V. zu würdigen. In seiner Ansprache betonte Herr Hoppe-Biermeyer, dass der Verein auf unterschiedlichen Ebenen Menschen aus der ganzen Egge-Gemeinde zusammenbringt und somit Gemeinschaft vermittelt. Dieser Aspekt wird mit dem ausgezeichneten Projekt „fit4future“ der Jugendabteilung gefördert und gefestigt. Darüber hin-aus zeichnet sich der Verein durch sein herausragendes Engagement dem Kampf gegen Krebserkrankungen aus.“
Die Tombola Einnahmen von den HSG-Sportfesten und Spenden der Besucher wurden kürzlich über die Aktion „HANDBALL HILFT!“ an die Deutsche Krebshilfe weitergeleitet.
Zuletzt unterstützte die HSG Altenbeken/Buke das Projekt „Ride for ALL“ von Benedikt Goesmann, der im April eine 4.500 km lange Spenden-Radreise für den Kampf gegen Leukämie (ALL - Akute Lymphatischer Leukämie) von Paderborn bis nach Lissabon absolvierte.

1. Platz

„Sozialkompetenz erwerben und mit Begeisterung die Arbeit der Feuerwehr kennenlernen“. Kreisbrandmeister Elmar Keuter, unterstrich in seiner Laudatio, die besondere Bedeutung der Nachwuchsabeit: „Die Eggelöschis sind ein Teil der Feuerwehrfamilie und ein wichtiger Bestandteil im Vereinsleben. Mit diesem Engagement funktioniert die Nachwuchsgewinnung der freiwilligen Feuerwehr ganz hervorragend“, so Elmar Keuter.

Heimatpreis 2021

(v. l.) Stefanie Klüter, Udo Waldhoff (Bürger und Vereine für Buke), Ursula Barkhausen, Prof. Walter Wiechert (beide Heimat- und Geschichtsverein Altenbeken), Carsten Linnemann, Bernhard Koch (TuS Altenbeken), Bürgermeister Matthias Möllers, Franz Volkhausen (TuS), René Selheim, Thomas Hoffmann (beide Königin Kürassiere), Ulrich Meyer, Michael Schonlau (Garde Schwaney) und Ursula Kaibel
(v. l.) Stefanie Klüter, Udo Waldhoff (Bürger und Vereine für Buke), Ursula Barkhausen, Prof. Walter Wiechert (beide Heimat- und Geschichtsverein Altenbeken), Carsten Linnemann, Bernhard Koch (TuS Altenbeken), Bürgermeister Matthias Möllers, Franz Volkhausen (TuS), René Selheim, Thomas Hoffmann (beide Königin Kürassiere), Ulrich Meyer, Michael Schonlau (Garde Schwaney) und Ursula Kaibel

3. Platz

Ursula Kaibel von Bündnis 90/Die Grünen ließ in ihrer Laudatio die 120-jährige wechselvolle Geschichte des ehemaligen Schwaneyer Spielmannszuges Revue passieren. Durch Kontinuität veränderte sich im Laufe der Jahrzehnte nicht nur die musikalische Richtung. Aus einer Handvoll Flötisten und Trommlern ist ein erfolgreiches Orchester mit 58 Aktiven geworden, die sich in ihrer schmucken roten Uniform als Bundesschützen Garde Musikkorps Schwaney auch überregional einen Namen gemacht haben. Besonders die nachhaltige Jugendarbeit hat die Jury überzeugt. So sind derzeit 24 Kinder in der musikalischen Ausbildung, wobei das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schlüssel für den Erfolg sei. Die Verantwortlichen würden Kinder und Jugendliche motivieren, einen Großteil ihrer Freizeit für die Musik und für die Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.

Als ehemaliger Buker freute sich Thomas Keuter von der Fraktion ABA/FDP, den Verein Bürger und Vereine für Buke e. V. auszeichnen zu können. Heimat sei nicht nur der Ort, in dem man gerne lebt und Zuhause ist, Heimat sei vor allem ein tief verwurzeltes Gefühl. Es seien engagierte Menschen, die ein aktives Miteinander fördern. Als Kümmerer des Ortes Buke koordiniere „Bürger und Vereine für Buke“ Aktivitäten wie den Umbau des alten Ententeiches, die Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ oder die Installation von Infotafeln und Ruhebänken an dorfbildprägenden Plätzen.

2. Platz

Altenbekens Ortsvorsteherin und CDU-Ratsfrau Stefanie Klüter stellte in ihrer Laudatio die vielfältigen Aktivitäten des Heimat- und Geschichtsvereins vor, der sich der Förderung der Heimatpflege, der Heimatkunde und der Erforschung der Heimatgeschichte verschrieben hat. In zahlreichen Publikationen habe der noch recht junge Verein Heimatgeschichtliches festgeschrieben, beispielsweise in der Festschrift zur 800-Jahr-Feier oder in der Schriftenreihe „Was man sich in Altenbeken erzählte“. Auch bei Exkursionen oder Schnatgängen werden Altenbekener Geschichten (weiter)erzählt. Durch die Beschäftigung mit der Heimatgeschichte und Heimatkunde leiste der Verein einen wertvollen Beitrag zur Schaffung lokaler Identität.

Mit der Vielzahl und Qualität der Musikvereine sei Altenbeken über die Gemeinde- und Kreisgrenze hinaus bekannt, betonte Ulrich Meyer von der SPD-Fraktion. Das musikalische Engagement bereichere die Gemeinde und böte der Jugend eine sinnvolle und qualitativ hochwertige Freizeitbeschäftigung. Als ehemaliger Musiker wisse Meyer, dass Fördervereine für Musikvereine inzwischen eine große Bedeutung hätten. So unterstütze der Förderverein der Königin Kürassiere seit 2006 den 123 Jahre alten Spielmannszug im Bereich Ausbildung, Instrumente und Uniformen. Im Zwei-Jahres-Rhythmus richte er zudem den stimmungsvollen Adventsmarkt am Eggemuseum aus. Einnahmen aus Kaffee-, Kuchen- und Losverkäufen kämen sowohl der Jugendarbeit der Königin Kürassiere, als auch der Aktion Lichtblicke, die notleidende Kinder und Familien in NRW unterstützt, zugute.

1. Platz

Carsten Linnemann, CDU-Bundestagsabgeordneter und gebürtiger Schwaneyer nahm die Zuhörer in seiner Laudatio auf eine Reise in seine Fußballer-Vergangenheit mit. Mit Witz und Charme gab er Anekdoten zu den Derbys zwischen seinem Verein und dem Erstplatzierten ESV TuS 98 Altenbeken zum Besten. Der diesjährige Heimat-Preissieger verbinde Generationen und vermittle soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit und gegenseitigen Respekt, so Linnemann. Allein 3.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit seien im vergangenen Jahr zusammengekommen, als der TuS umfangreiche Renovierungsleistungen erbrachte. „Hier wird Ehrenamt wirklich gelebt“, lobte Carsten Linnemann das Jahrzehnte andauernde Vereins-Engagement.

Heimatpreis 2020

(v. l.) Hubertus Abraham (Back- und Braufreunde), Sebastian Böddeker (TuS Egge Schwaney), Gabriela Wille (Bahn-Orchester Altenbeken) und Oliver Ilskens (Garde Grenadiere Altenbeken) freuen sich mit Bürgermeister Hans Jürgen Wessels und den Laudatoren
(v. l.) Hubertus Abraham (Back- und Braufreunde), Sebastian Böddeker (TuS Egge Schwaney), Gabriela Wille (Bahn-Orchester Altenbeken) und Oliver Ilskens (Garde Grenadiere Altenbeken) freuen sich mit Bürgermeister Hans Jürgen Wessels und den Laudatoren

3. Platz

Die Garde Grenadiere Altenbeken e. V. blicken mit ihren 177 Mitgliedern, davon 61 aktiven Musikern auf eine über 100-jährige Vereinsgeschichte als Blechblasorchester zurück. In ihren historischen Uniformen sind sie auf allen Veranstaltungen ein Blickfang und mit ihrer Musik begeistern sie Jung & Alt. Beworben haben sich die Altenbekener Musiker mit ihrer Jugendarbeit. Neben der allgemeinen musikalischen Jugendausbildung mit wöchentlicher Jugendprobe und einigen Konzerten veranstalten die Garde Grenadiere alle zwei Jahre ein Zeltlager, um ihre Vereinsgemeinschaft zu stärken. Mit ihren musikalischen Auftritten bei zahlreichen Veranstaltungen, Laternenumzügen oder im Seniorenzentrum bereiten sie vielen Menschen Freude. Kooperationen gibt es auch mit anderen örtlichen Vereinen. So nehmen sie jährlich „für einen guten Zweck“ am Hobbyturnier der Handball-Sportgemeinschaft (HSG) teil.

Der TuS Egge Schwaney 1921 e. V. wird im kommenden Jahr auf 100 bewegte Vereinsjahre zurückschauen können. Inzwischen auf rund 900 Mitglieder angewachsen haben sich die Sportler mit ihrem ehrenamtlichen Engagement bei der größten Umbau- und Modernisierungsmaßnahme des Sportheims beworben. So wurden Heizungsanlage samt Schornstein, der Fußboden und die Toiletten erneuert, die Wärmedämmung modernisiert und das Dach von Grund auf neu errichtet. Im Erdgeschoss wurde die gesamte Elektrotechnik inklusive Beleuchtung und Inventar erneuert, es gibt einen neuen großen Balkon samt Schiebetür, eine große Dachgaube und Wärmeschutzverglasung.
Mit vorbildlichem Engagement haben die Mitglieder in 3.700 Arbeitsstunden ein neues Zentrum für Jung & Alt geschaffen, wo das Miteinander und die Gemeinschaft gefördert werden - und das nicht nur im eigenen Verein, denn das Sportheim dient auch anderen Vereinen für Sitzungen oder Feierlichkeiten.

2. Platz

Der 2. Platz und damit 1.500 Euro Preisgeld gehen an das Bahn-Orchester Altenbeken 1919 e. V., dessen Mitglieder inzwischen auf eine über 100-jährige Vereinsgeschichte zurückblicken können und die sich in besonderer Weise für den Zusammenhalt und die Kulturpflege in Altenbeken einsetzen. Beispielhaft erwähnt seien hier ihr Engagement bei der Planung und Durchführung der 800-Jahr-Feier Altenbeken, die Fortführung der jahrzehntelangen Nikolaustradition, die musikalische Gestaltung verschiedener Gedenkfeiern wie Volkstrauertag oder Fronleichnamsprozession, die musikalische Einstimmung auf das Weihnachtsfest und das „Kreuzblasen“ an Weihnachten oder das Maibaumfest.
Das Bahn-Orchester repräsentiert musikalisch die Eisenbahnergemeinde Altenbeken weit über lokale Grenzen hinaus und ist nicht zuletzt mit seinem Projektorchester, der „Bläserphilharmonie OWL“ überregional bekannt. Neben der Musik engagieren sich Vereinsmitglieder bei zahlreichen weiteren Aktionen. Genannt seien hier ihre Leistungen zum Erhalt der Eggelandhalle oder die Errichtung des neuen Schießstandes. Mit dem Entwurf, Bau und der Aufstellung der fünf neuen Ortseingangsschilder hat der Verein nicht nur seine Heimatverbundenheit dokumentiert, an werbewirksamer Stelle können Veranstaltungen aller Vereine durch Einschubschilder jetzt beworben werden.

1. Platz

Erstplatzierte des Heimat-Preises 2020 und Gewinner von 2.500 Euro Preisgeld sind die Back- und Braufreunde Schwaney e. V. mit ihrem Projekt „Back- und Brautradition zu neuem Leben erwecken“. Schon in früheren Jahrhunderten trugen die Back- und Brauhäuser zum gemeinschaftlichen Dorfleben bei. So sind in alten Schwaneyer Karten noch Backhäuser eingetragen, die gemeinschaftlich genutzt wurden.
Während die Tradition des Bierbrauens schon seit einigen Jahren von etwa 15 Braufreunden in Schwaney betrieben wird, will der Verein die Backtradition neu beleben - und das in historischen Räumen. So kann der Verein voraussichtlich ein kleines Backsteinhaus von 1895 pachten und zu einem richtigen Back- und Brauhaus herrichten. Hier sollen dann Back- und Braukurse für Einwohner und Gäste angeboten werden. Neben der Bewahrung eines der ältesten Schwaneyer Häuser kann das Back- und Brauhaus zu einem echten Dorfgemeinschaftstreff werden, denn auch Kindergarten- und Grundschulkinder sollen hier mehr über das frühere Leben in ihrem Dorf kennenlernen.

Tagtäglich setzen sich in unserem Land Frauen und Männer ehrenamtlich für den Erhalt von Traditionen, für die Pflege des Brauchtums, für die Erhaltung und Stärkung des regionalen Erbes und der Vielfalt ein.

Ministerin Ina Scharrenbach zum Heimat-Förderprogramm

Kulturförderung in der Gemeinde Altenbeken

Die Kulturförderung in der Gemeinde Altenbeken ist ein bedeutender Aspekt des kulturellen Lebens vor Ort. Durch die Kulturförderrichtlinie unterstützt die Gemeinde aktiv kulturelle Vereine, Veranstaltungen und musikalische Initiativen.

WWKulturpreis

Wer große Kultur einzig in den Metropolen und Oberzentren sucht, verpasst viel zu viele gute Ideen und kreative Köpfe, die unsere Gegend hervorbringt und auch anzieht. Kultur baut Brücken zwischen Menschen, Generationen und Zeiten, sie kann heilen und aufrütteln, belehren und befreien.

Westfalen Weser möchte mit dem Wettbewerb die Projekte, Vereine, Initiativen und Kulturschaffenden ins Rampenlicht rücken, die in besonderer Art und Weise die kreative Landschaft prägen und Aushängeschilder für eine lebendige kulturelle Vielfalt sind.

Goldene Ehrennadel der Gemeinde

Die Gemeinde Altenbeken kann Persönlichkeiten für ihre sichtbaren Verdienste um das Wohl und das Ansehen der Gemeinde oder Persönlichkeiten, die sich über Jahre ehrenamtlich für die Bevölkerung und die Belange der Gemeinde im sozialen, kulturellen, sportlichen, wissenschaftlichen oder politischen Bereich engagiert haben, die Ehrennadel der Gemeinde Altenbeken verleihen.

Sie haben Fragen zur Kulturförderung?

Dann melden Sie sich gerne bei unseren Ansprechpersonen der Gemeinde Altenbeken. Wir helfen Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema.

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