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Wie wollen wir in Zukunft wohnen?

07.11.2020

Im Rahmen der REGIONALE 2022 wurden Modellprojekte für das Wohnen in Stadt und Land gesucht. Sieben Projektideen mit beispielhaften Lösungsansätzen für die Zukunft des Wohnens aus ganz OWL gehen jetzt in die weitere Qualifizierung – und Altenbekens Bewerbung gehört dazu.

Sehen im geplanten Wohnpark Egge die Chance für ein LandQuartier der Zukunft – Bürgermeister Matthias Möllers (re.) und sein Amtsvorgänger Hans Jürgen Wessels
Sehen im geplanten Wohnpark Egge die Chance für ein LandQuartier der Zukunft – Bürgermeister Matthias Möllers (re.) und sein Amtsvorgänger Hans Jürgen Wessels

Erfolgreiche Projektbewerbung aus Altenbeken

Im Kern geht es um die Entwicklung von innovativen und beispielhaften Wohnmodellen, denn die Herausforderungen in den Städten und auf dem Land sind ziemlich unterschiedlich. Als erfolgversprechend wählte die sechsköpfige REGIONALE-Fachkommission jetzt Altenbekens Projektidee „Wohnpark Egge - LandQuartier der Zukunft“ aus. Dabei stützt sich die Idee im Wesentlichen auf ein Wohn-Vorhaben der Gemeinde an der Christian-Schütze-Straße, welches schon länger angestrebt wurde. Alt-Bürgermeister Hans Jürgen Wessels hatte im Spätsommer die Chance auf Unterstützung gesehen und Ideen und Gedanken für ein LandQuartier der Zukunft in Altenbeken eingereicht.

Ziel des REGIONALE-Prozesses ist die konkrete Projektentwicklung mit den umsetzenden Akteuren. Dabei sollen Wohnprojekte realisiert werden, die zukunftsweisend sind und den Bedürfnissen der Menschen in Ostwestfalen-Lippe entsprechen. Verbunden ist damit auch die Erwartung von herausragender gestalterischer und konzeptioneller Qualität sowie Nachhaltigkeit der Projekte. In Altenbeken geht es ganz konkret um ein Wohnprojekt der Zukunft für das Zusammenleben im ländlichen Raum. Es geht um unterschiedliche Zielgruppen mit einem Schwerpunkt im Seniorenbereich, um vielfältige Angebote im Umfeld des Wohnens und es geht sowohl um Neubau wie auch um die Nutzung einer vorhandenen historischen Hofstelle. Die ausgewählten Vorhaben werden im weiteren Prozess vom REGIONALE-Team und dem Büro für Architektur- und Städtebau DeZwarteHond begleitet und beraten. Bis 2022 sollen die Projekte in den Bau gehen oder realisierungssicher sein.

Mit den ausgewählten Ideen werden beispielgebende Lösungen für vier Wohntypen erarbeitet:
Bei Wohnen Plus ergänzt sich Wohnen mit zusätzlichen Nutzungen, beispielsweise Arbeiten, Gewerbe, Handel oder Soziales.
Bauen für Mitarbeitende ruft Arbeitgebende und Projektentwickelnde zum Engagement auf, Fachkräften eine neue Heimat zu bieten. Gemeinschaftsflächen, Servicedienstleistungen und ein nachhaltiges Mobilitätsangebot bieten auch im ländlich geprägten Bereich ein interessantes Zuhause für junge Menschen mit Großstadterfahrung.
Horizontale Dichte zeigt auf, wie der Wunsch nach Wohneigentum mit geringem Flächenverbrauch und einer Reduzierung der Kosten erreicht werden kann – beispielsweise in den Kleinstädten mit großem Wachstum. Verschiedene Wohnformen, kollektive Mobilität und Gemeinschaftsflächen sind wichtige Kennzeichen.
Das Haus der Möglichkeiten ist ein kompakter, dichter und nutzungsoffener Typus, der Raum für unterschiedliche Lebensentwürfe und individuelle Nutzungen bietet. Er bietet sich besonders für das Leben in Großstädten mit hohem Flächendruck und einem urbanen Milieu an.

Die Fachjury sieht den geplanten Wohnpark Egge als Vorbild für die Wohntypen Wohnen Plus und Horizontale Dichte an. „Die Gemeinde Altenbeken nimmt sich mutig und zukunftsorientiert eine Aufgabe vor, die im ländlichen Raum zunehmend von Bedeutung ist: neue Wohnangebote zu schaffen und dabei alten Gebäudebestand einzubinden. Hier entsteht ein gutes Beispiel dafür, wie modernes Leben auf dem Land aussehen kann“, so REGIONALE-Managerin Annette Nothnagel.

Alt-Bürgermeister Hans Jürgen Wessels freut sich über diese einmalige Chance als Modellvorhaben für OWL, das lange gehegte Vorhaben Wohnpark Egge in besonders attraktiver Weise in die Tat umsetzen zu können. Und Altenbekens neuer Rathaus-Chef Matthias Möllers freut sich über die Möglichkeit, dieses zukunftsweisende Projekt kreativ ausgestalten und umsetzen zu können. „Wir werden ein Quartier schaffen, um das uns bald Viele im positiven Sinne beneiden werden und das sicherlich einige Nachahmer finden wird!“

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